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2017년12월04일 00시00분 49
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Von der
 
„Me too“-Frauen sind von heute. „Trostfrauen“ von gestern, bei beiden geht es jedoch um sexuelle Gewalt, die Ächtung und Gerechtigkeit verlangt.
 
Der Korea-Verband Berlin versucht, die Geschichte dieser von Gewalt und Scham gepeinigten Frauen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Seit 5 Jahren kommt deshalb die heute 89-jährige Gil Won-Ok aus Südkorea nach Berlin, um ihre Geschichte als „Trostfrau“ für japanische Soldaten während des Asien-Pazifik-Krieges (1937-1945) zu erzählen und andere Frauen, die unter struktureller Gewalt leiden, zu unterstützen.
 
Vor 10 Jahren wurde im Europa Parlament eine Resolution verabschiedet, die Japan aufforderte, die Geschichte der Opfer anzuerkennen, sich offiziell bei ihnen zu entschuldigen und die über 200 000 betroffenen Frauen zu entschädigen, Forderungen, denen Japan nur zögernd und teilweise nachgekommen ist. „Ich hätte das gern in der nahen Zukunft gelöst“, sagt die fast letzte koreanische Zeitzeugin Gil Won-Ok, die am 2.12. als Ehrengast auf der Konferenz „Sexuelle Gewalt in militärischen Konflikten damals und heute“ in der Werkstatt der Kulturen sprechen wird.
 
Erst Anfang 2003 war Won-Ok auf Drängen ihres Adoptivsohns und der Schwiegertochter in der Lage ihre Geschichte vollständig zu erzählen und 2006 traute sie sich an die Öffentlichkeit. Ihr adoptierter Sohn half ihr über die Erinnerung an Verschleppung, Vergewaltigung und brutale Behandlung in japanischen „Trosthäusern“ hinweg und gab ihr Mut, auch indem er selbst eine Tochter adoptierte.
 
„Ich wollte immer gern Sängerin werden“, sagt die Frau, die sich mit allem anderen als Ruhm durchgeschlagen musste. Doch heute stellt sie stolz ihre eigene CD mit 15 Friedensliedern vor und präsentiert sich selbst auf Videos in der wöchentlichen Mittwochsdemo vor der japanischen Botschaft in Seoul.
 
Der Korea-Verband lädt ein, Gil Wok-On in der Werkstatt der Kulturen live zu erleben, ihre wiedergewonnene Lebensfreude zu teilen, ihren Aktivismus und ihren Erfolg als frischgebackene Sängerin zu feiern und die ungebrochene Solidarität mit jungen koreanischen und japanischen Künstler*innen zu würdigen, die das Thema zu ihrem Kunstobjekt gemacht haben, wie auch der japanische Performance-Künstler Kazuma Glen Motomura, der ein Stück aus der Sicht eines Soldaten kreiert hat.
Die CD ist auf Spendenbasis zu erwerben. Anfrage bei mail@koreaverband.de
-Ulrike Goldenblatt
 
105327면
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편집실 (redaktion@kyoposhinmun.de) 기자 
 
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